Meldungen

RSS Feed

11.03.2016 Jahreshauptversammlung mit Wahlen

Kreisbrandrat Reiner Hoffmann dankte den Kameraden für ihren Dienst und der Gemeinde für die Unterstützung der Feuerwehr. Bis Ende Juli sollen alle Digitalfunkgeräte in der Leitstelle für den Netzmodus verpflegt und freigeschaltet worden sein, so dass voraussichtlich im August der Probebetrieb aufgenommen werden kann.
In den Feuerwehren im Landkreis gibt es derzeit 3880 Aktive von denen im vergangenen Jahr 2068 Einsätze absolviert wurden.

Bürgermeister Klaus Strobel erneuerte sein Versprechen, dass die Gemeinde alles mögliche tun werde, für den in die Jahre gekommenen Schlauchwagen eine Ersatzbeschaffung zu tätigen. Für ein solches Fahrzeug gebe es ordentliche Zuschüsse. Nur ob es noch in diesem Jahr gelingt oder erst in 2017, sei noch offen.

Erster Kommandant Thomas Völkel informierte in seinem Tätigkeitsbericht über 27 Einsätze, die die Wehr in 2015 absolvierte. Darunter zehn Brände, sechs Verkehrsunfälle, drei Verkehrsabsicherungen, zweimal Baum auf Fahrbahn, jeweils einmal ausgelaufene Betriebsstoffe, Hand in Maschine, Türöffnung, Insekteneinsatz, ein umgefallener Traktor und eine Gasexplosion.

Fünf Unterrichte, sechs Übungen, sechs Zugausbildungen und elf Jugendausbildungen wurden abgehalten. Außerdem elf Gruppenführersitzungen und 14 Arbeitseinsätze. Zwölf Kameraden haben in zwei Gruppen die Leistungsprüfung Wasser abgelegt. Acht Jugendliche haben den Wissenstest bestanden.
Darüber hinaus wurden von den Kameraden zahlreiche Lehrgänge besucht; einmal Truppführer, zweimal Atemschutzgeräteträger, einmal Maschinist, einmal Digitalfunk, einmal Sprechfunk und viermal Motorsägenführer.

Der Personalstand zum 31.12.2015 beträgt 43 Aktive und acht Feuerwehranwärter.

Zur großen Freude der Kameraden wurde 2015 das neue, bundeseigene Löschfahrzeug für den Katastrophenschutz an die Feuerwehr übergeben. Kommandant Völkel dankte Kreisbrandrat Hoffmann für das entgegengebrachte Vertrauen, dieses Fahrzeug wieder in Trogen zu stationieren und versicherte ihm, dass es hier in guten Händen sei.

Jugendwart Florian Böhm konnte neben den bereits erwähnten Ausbildungen auf die Teilnahme am Berufsfeuerwehrtag in Zedtwitz sowie Freizeitaktivitäten wie Bowling und ein Kickerturnier zurückblicken. Wie in jedem Jahr standen die Brandschutzerziehung und -aufklärung für Vorschulkinder sowie die Klassen der Grundschule auf dem Programm. Des weiteren erhielt das Personal der Kindertagesstätte eine Brandschutzunterweisung. Über 70 Prozent der Jugendlichen, die in den letzten zwölf Jahren in die aktive Wehr übergetreten sind, sind nachwievor in der Feuerwehr. Dies zeige, dass die Arbeit Früchte trägt.

Sebastian Krauß und Mathias Lang wurden von der Feuerwehrjugend in die aktive Wehr übernommen und somit befördert zum Feuerwehrmann. Florian Böhm erhielt die Ehrung für 20 Jahre aktiven Dienst und wurde zum Oberlöschmeister ernannt. Von Kreisbrandrat Reiner Hoffmann erhielt Torsten Ebert das silberne Ehrenkreuz für 25 Jahre aktive Dienstzeit überreicht. Die Ehrung für 30 Jahre aktive Dienstzeit erhielt Marco Bayer.

Bei den anschließenden Wahlen wurden Thomas Völkel als Kommandant und Marco Bayer als sein Stellvertreter in ihren Ämtern bestätigt.
Frank Seidel, Harald Reuther und Torsten Pleßgott wurden vom Kommandant als Gerätewarte eingesetzt. Florian Böhm ist Jugendwart und wird Florian Simon zu seinem Nachfolger ausbilden. André Schiller bleibt Leiter Atemschutz.

Vorsitzender Hans-Peter Rödel berichtete über den Feuerwehrverein. Der Mitgliederstand beträgt 152 Mitglieder. Sechs Vorstandssitzungen und eine Jahreshauptversammlung wurden abgehalten. Es wurden vier Veranstaltungen durchgeführt: das Schlappenbierfest, eine Fahrzeugübergabe mit Tag der offenen Tür, der Kärwatanz und der Kameradschaftsabend.

Die Satzung des Vereins wurde in mehreren Punkten geändert. Der Zeitpunkt der Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge wurde auf den 15.10. festgesetzt. Gestrichen wurde der Passus, dass Mitglieder des Vereins für den Feuerwehrdienst geeignet sein müssen. Das aktive und passive Wahlrecht wurde auf 15 Jahre festgesetzt.

Die Vorstandswahlen ergaben folgendes Ergebnis: Hans-Peter Rödel und André Schiller wurden als erster und zweiter Vorsitzender bestätigt. Als Kassierer wurden Sebastian Rieß und Ramona Rieß gewählt, Christian Böhm und Louisa Seidel als Schriftführer. Kai Butschek, Peter Krippendorf und Florian Simon bilden den Festausschuß. Reinhard Ebert und Günther Schaller wurden als Vertreter der Ehrenmitglieder gewählt, zu Vertretern der passiven Mitglieder Mario Baumgartner und Christine Reuther. Kassenprüfer wurden Reinhard Ebert und Werner Egelkraut.

04.02.2016 Küchenbrand Feilitzsch

Zu einem Küchenbrand wurden die Feuerwehren aus Feilitzsch, Trogen und Hof am Mittwochabend alarmiert. Beim Eintreffen stand der Raum bereits in Vollbrand und Flammen schlugen aus dem geborstenen Fenster. Glücklicherweise waren keine Personen mehr im Gebäude.

Unter Atemschutz wurde ein Löschangriff vorgenommen, der das Feuer schnell unter Kontrolle brachte. Neben der komplett ausgebrannten Küche wurde auch das direkt angrenzende Wohnzimmer weitestgehend zerstört. Weitere Teile des Gebäudes wurden durch Hitze und Ruß in Mitleidenschaft gezogen und mussten durch die Feuerwehr mit dem Überdrucklüfter entraucht werden.

Es kam zu keinen Personenschäden, auch die anfangs noch vermisste Katze ist zwischenzeitlich wieder aufgetaucht und erfreut sich bester Gesundheit.

05.12.2015 Jugendfeuerwehr besteht Wissenstest

Die Trogener Jugendfeuerwehr hat den diesjährigen Wissenstest mit einmal Bronze, 6 mal Silber und einer Urkunde bestanden. Bei der zentralen Abnahme in Schwarzenbach an der Saale ging es in diesem Jahr um die Themen Organisation in der Feuerwehr und Jugendschutz.

Glückwunsch!

07.11.2015 Brand PKW

In der Nacht zum Sonntag war auf der Ortsverbindungsstraße nach Ziegelhütten auf Höhe des Windparks ein PKW in Brand geraten. Die Insassen hatten sich und ihre Habseligkeiten vorher rechtzeitig in Sicherheit bringen können.

Unter Atemschutz wurde ein Schaumangriff vorgenommen und mit dem Feuer kurzer Prozess gemacht. Bis das Fahrzeugwrack vom Abschleppunternehmen abtransportiert wurde, musste die Fahrbahn noch durch die Feuerwehr gereinigt werden, damit sie wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.

26.10.2015 Brand Maschine

In der Nacht zum Montag wurde für die Feuerwehren ein Alarm "Brand Industriegebäude" ausgelöst.

In einer Produktionshalle im Automobilzuliefererpark Haidt/Gattendorf war eine große Metall-Druckguß-Maschine in Brand geraten. Erst im Juli des Vorjahres war an gleicher Stelle eine andere Maschine in Flammen aufgegangen.

Aufgrund der baustellenbedingten Sperrung der B173 mussten die Trogener Fahrzeuge einen Umweg in Kauf nehmen. Auch für die aus größerer Entfernung anfahrenden Kräfte der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung gestaltete sich die Anfahrt dadurch schwieriger, da sie nicht einfach über die Autobahn anfahren konnten.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr der Stadt Hof konnte der Brand dennoch rasch unter Kontrolle gebracht werden. Die Arbeiter hatten die Gebäude beim Ertönen des Feueralarms umgehend geräumt. Durch die sehr hohe Deckenhöhe und Abstände zwischen den Maschinen war es nicht zu einem Übergreifen der Flammen gekommen. Die Entrauchungsanlage der Halle sorgte dafür, dass der Innenraum schon nach kurzer Zeit wieder gefahrlos ohne Atemschutz betreten werden konnte.

Nachdem die Kontrolle der Brandstelle mit der Wärmebildkamera negativ verlaufen war, war für die Kräfte der Einsatz nach rund zwei Stunden beendet.

26.09.2015 Fahrzeugübergabe LF KatS

Der Katastrophenschutz in Deutschland ist aufgeteilt auf den Bund und die Länder. Der Bund betreibt dafür einerseits das Technische Hilfswerk, andererseits schafft er auch Fahrzeuge für den Katastrophenschutz an und stellt diese den Ländern zur Verfügung. Die Fahrzeuge verbleiben dabei im Eigentum des Bundes, der auch für Unterhalt- und Wartungskosten aufkommt. Die Länder verteilen sie an die Kreise und kreisfreien Städte, die wiederum eigenständig die am Besten geeignetsten Standorte festlegen können.

Auf diese Weise sind aktuell im Landkreis Hof drei bundeseigene Katastrophenschutz-Fahrzeuge stationiert. Ein Schlauchwagen bei der Feuerwehr Selbitz, ein Personen-Dekontaminations-LKW bei der Feuerwehr Rehau sowie ein Löschgruppenfahrzeug bei der Feuerwehr Trogen. Obwohl die Autos im Eigentum des Bundes verbleiben und vordergründig für den Katastrophenschutz konzipiert und angeschafft werden, können und sollen sie bei den Feuerwehren im regulären Einsatzalltag verwendet werden. So wird das Trogener Fahrzeug größtenteils Dienst für den Schutz der ebenfalls bundeseigenen Autobahnen A72 und A93 leisten - eine Aufgabe die vom Bund wiederum an die Kommunen übertragen wurde und von einer relativ kleinen Gemeinde wie Trogen nur schwerlich finanziell im Alleingang gestemmt werden kann.

Das LF KatS ist nicht das erste bundeseigene Fahrzeug in Trogen. Es kommt als Ersatz für das mittlerweile 29 Jahre alte Vorgängermodell, das LF 16-TS. Es wurde 1995 in Trogen stationiert, wo es 17 Jahre lang im Dienst war, bis es bereits 2012 vom Bund ausgemustert wurde. Danach wurde es von der Gemeinde übernommen und weitere drei Jahre auf eigene Kosten weiter betrieben, um die Versorgungslücke bis zur Bereitstellung des Nachfolgefahrzeugs zu schließen.

Doch das neue LF KatS ist weit mehr als nur ein gleichwertiger Ersatz. In vielen Aspekten wurde die Ausstattung erweitert, die Technik modernisiert und Schwachpunkte ausgemerzt. Musste das LF 16-TS noch ohne Löschwasser auskommen, verfügt sein Nachfolger nun über einen 1000 Liter fassenden Tank. Besonders augenscheinlich sind die Verbesserungen bei der Beleuchtung. Die dunklen Tage gehören dank einem Lichtmast auf dem Dach, einer Umfeldbeleuchtung, einem mobilen Flutlichtstativ mit Stromerzeuger sowie moderner Lichtbänder im Mannschaftsraum und den Gerätefächern der Vergangenheit an. Ein deutliches Plus auch für die Sicherheit der Feuerwehrleute. Zwei Atemschutzgeräte können nun während der Anfahrt bereits im Mannschaftsraum angelegt werden, um die Zeit bis zum Eingreifen minimieren zu können. Die leistungsfähige fest eingebaute Pumpe befindet sich nun zeitgemäß am Heck. Gleich darüber sind 320 Meter Schlauchleitung untergebracht, in Buchten fertig gekuppelt. Sie kann genau wie beim Schlauchwagen während der Fahrt verlegt werden, was den Aufbau der Löschwasserversorgung signifikant beschleunigt.

Beibehalten wurde, was sich bereits im Vorgänger bewährt hat. Eine entnehmbare zweite Pumpe, vier Pressluftatmer, ein Faltbehälter mit 5000 Litern Fassungsvolumen, 200 Liter Schaummittel, eine Tauchpumpe, eine Kettensäge. Außerdem finden sich nun Schlauchtragekörbe statt Haspeln, Hohlstrahlrohre, Kugelhähne, Brechwerkzeug und Blitzstäbe für die Verkehrsleitkegel in der Beladung. Für den kommenden Digitalfunk ist das Fahrzeug bereits ausgelegt, es ist sowohl mit analogen als auch digitalen Funkgeräten bestückt.

Im Rahmen eines Festakts wurde das LF KatS am 26. September offiziell an die Feuerwehr Trogen übergeben und in Dienst gestellt. Als Laudatoren sprachen Bürgermeister Klaus Strobel, die Landtagsabgeordneten Alexander König und Klaus Adelt, stellvertretender Landrat Hans-Peter Baumann sowie Kreisbrandrat Reiner Hoffmann sowie Pfarrer Jochen Amarell, der das Fahrzeug im Anschluß segnete.

16.09.2015 Ankunft LF 20 KatS

Eine Abordnung von vier Kameraden war im Bestückungslager des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn-Dransdorf, um das neue LF 20 KatS zu übernehmen. Nach einer Einweisung auf das Fahrzeug, der Überprüfung der Beladung auf Vollständigkeit und dem bürokratischen Teil, konnte die Überführungsfahrt angetreten werden.

Auf halber Strecke hatte das Fahrzeug auch direkt seinen ersten Einsatz, als Kollegen von der Polizei unsere Kameraden im Rahmen der Amtshilfe gebeten hatten, einen liegengebliebenen LKW abzuschleppen.

Gegen Abend war schließlich die Ankunft in Trogen am Gerätehaus, wo das Fahrzeug bereits von einigen Kameraden ungeduldig erwartet wurde.

Bis zur offiziellen Übergabe am 26.09. wird das LF noch beklebt, die Beladung eingeräumt und die Mannschaft geschult, damit das Fahrzeug planmäßig in Dienst gestellt werden kann und die Schlagkraft der Wehr zukünftig sicher stellen kann.

23.08.2015 Brand Sägewerk Rauschenhammermühle

Die Trogener Kameraden wurden gegen 02:00 Uhr alarmiert um ihr vorhandenes Schaummittel zur Einsatzstelle zu bringen.

Nachdem wir mit dem Schlauchwagen zur Einsatzstelle fuhren, wurden wir auch gleich mit in die Wasserförderung von der Bischofsmühle eingebunden. Die tausend Meter Schlauchleitung war mit dem Schlauchwagen schnell verlegt.

Nach zwei Schichten endete für die Feuerwehr Trogen der Einsatz beim Sägewerkbrand am Sonntagabend gegen 19 Uhr.